Grundlegender Aufbau einer Musikproduktion

  • Vorproduktion
  • Recording
  • Editing
  • Mixing
  • Mastering

In der Regel sind diese fünf Stadien organisatorisch und Zeitlich voneinander getrennt. Man sollte sich für jeden Punkt gut vorbereiten und bewusst an diesen Stadien arbeiten, um das Beste aus seiner Produktion machen zu können.

Vorproduktion

In dieser sehr wichtigen Phase, alle Phasen sind wichtig, wird ein grobes Layout erstellt. Die Teile des Musikstückes werden in der richtigen Reihenfolge arrangiert, z.B. Inro, Strophe, Bridges, Refrain, Soli, Outros..., Verbindungen und oder Wiederkehr einzelner Parts werden besprochen und festgelegt. Wie sollten die Instrumente klingen, welche Klangfarbe sollten das Endprodukt haben. Das hier entstehende Layout sollte beim nachfolgenden Recording als Grundlage und Orientierung dienen (Guide-Takes).

Recording

Die Instrumentierung die Spielweise und das Arrangement, sollten durch die Vorproduktion gefestigt und sicher sein. Die Guide Takes werden jetzt durch möglichst saubere und fehlerfreie Einspielungen ersetzt. Was hier ganz wichtig ist, ist die hierbei entstehenden einzigartigen Emotionen und die Atmosphäre einzufangen. In der gesamten Produktion, ist das die sensibelste Phase. So perfekt wie möglich, und alle Gefühle der Künstler für das Musikstück miteinfangen!

Editing

Alle Materialien die für die Produktion Verwendung finden, werden gesäubert, geschnitten, Störgeräusche wie z.B. Brummgeräusche werden entfernt. Alle relevanten Entscheidungen wie, Fades, Überblendungen und finale Arrangements werden getroffen. Das Material wird für das Mixing so vorbereitet, dass nur noch die klanglichen Eigenschaften am Mixablauf bearbeitet werden.

Mixing

Alle Einzelspuren (Multitrack) werden jetzt zu einer einzigen Stereospur gemixt. Das heißt, die Lautstärkenverhältnisse der Instrumente werden homogen am ganzen Musikstück angepasst. Es werden auch per Panoramaeinstellungen die Instrumente ins Stereobild gebracht. Wichtig ist auch die Durchsetzungsfähigkeit der einzelnen Instrumente im gesamten Klangbild. Auch Stimmen sind Instrumente. Beim Mixing werden an den Frequenzen, bei der Dynamik, an der räumlichen Wahrnehmung und an der Tiefenstaffelung mittels Filter, Kompressor, Limiter, Expander, Hall, Echo und Effekten gearbeitet. Durch diese vielfätligen klanglichen Möglichkeiten stellt das Mixing durchaus einen künstlerisch kreativen Prozess dar. Theoretisch könnte man nach einem guten Mix, einen Mixdown machen und in auf CD oder DVD ect. vervielfältigen.

Mastering

Das Mastering klingt nicht nur sehr wichtig, ist es auch! Im Mastering werden die Audioeigenschaften und die Qualität noch ein letztes mal grunlegend optimiert. Hierbei wird auf die Frequenzverteilung sehr geachtet. Die Lautstärke, die Lautheit und der Druck werden noch ein letztes mal obtimiert. Ganz wichtig, es wird darauf geachtet, dass das Werk auf unterschiedlichen Endgeräten z.B. Clubs, HiFi-Anlagen, Monogeräten, Handys u.s.w. in etwa gleich, druckvoll, und gut klingt. Mastering ist technisch gesehen nicht nur notwendig, "Mastering" ist auch schlicht und ergreifend eine Veredelung.